Veranstaltungsformat: Digitaler Workshop

Veranstaltungsformat Beschreibung

Unter einem Workshop versteht man die Vermittlung von Wissen in Gruppenarbeit. Dabei werden die Erkenntnisse meist in einem Prozess gemeinsam entwickelt. Aus diesem Grund ist die Teilnehmerzahl bei Workshops geringer, damit ausreichend Platz für Austausch ist. Durch den Austausch unter den Teilnehmer:innen wird am Thema des Workshops gearbeitet.

Veranstaltungsformat Details

Didaktische Empfehlungen
  • Kennenlernen: Zum Kennenlernen empfehlen sich soziometrische Aufstellungen, bei denen sich die Teilnehmer:innen zu einer bestimmten Frage (z.B. Entferung nach Köln, Schuhgröße, Alter, etc.) aufstellen. Diese haben zum Vorteil, dass bereits zu Beginn Gemeinsamkeiten gefunden werden und das Gruppengefühl gestärkt wird. Digital lassen sich soziometrische Aufstellungen wunderbar mit dem Whiteboard-Tool Flinga umsetzen. Dabei kann ein Bild mit den Punkten, nach denen sich aufgestellt werden soll, als Hintergrund eingestellt werden oder die Punkte werden über die Textfunktion auf das Whiteboard geschrieben. Die Teilnehmenden positionieren ihren Namen über die Textfunktion dann am entsprechenden Punkt.
  • Abfrage Wissensstand: Zu Beginn empfiehlt sich eine Abfrage des Wissenstands der Teilnehmer:innen, um sich auf die Gruppe einzustellen. Hierfür bietet sich ein Quiz an. Dieses kann mit arsnova.click erstellt werden.
  • Brainstorming: Für ein Brainstorming bietet sich eine Kartenabfrage mit Pinnet an. Anschließend können die Ideen bewertet, kommentiert und sortiert werden. Alternativ können auch gemeinschaftlich auf einem Whiteboard, wie zum Beispiel bei Flinga, Ideen gesammelt werden.
  • Ausarbeitung der Ideen: Um die gesammelten Ideen auszuarbeiten, empfiehlt es sich, Kleingruppen zu bilden, die sich jeweils zur Ausarbeitung in einen Break-Out-Room zurückziehen können. Zur Ergebnissicherung der Kleingruppen bietet sich ein kollaborativer Texteditor wie YoPad an. Hier können die Teilnehmer:innen der Kleingruppe gemeinsam an den Ideen arbeiten. Wenn es sich nur um wenige Idee handelt, kann auch die Methode des Woldcafes zur Anwendung kommen.
  • Feedback: Als gute Feedbackmöglichkeit am Ende eines Workshops hat sich die Zielscheibe von oncoo bewährt. Hier können die Teilnehmer:innen, wie bei der klassischen Zielscheiben-Methode, ihr Feedback geben.
Empfohlene Tools

Zoom, Pinnet, arsnova.click, oncoo, YoPad

Alternative Tools

Jitis Meet, BigBlueButton, Kahoot, Padlet, EduPad

Tipps & Stolpersteine
  • Wenn im Zuge des Workshops eine Präsentation gehalten werden soll, bei der der Bildschirminhalt geteilt wird, empfiehlt es sich Powerpoint anstatt Prezi zu verwenden. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Powerpoint besser mit Zoom zusammenarbeitet.
  • Zu Beginn des Workshops sollten Sie mind. 15 Min. für einen Technik-Check einplanen. Im Zuge des Technik-Checks sollten alle Teilnehmer:innen Mikrofon und Kamera nacheinander ausprobieren, um so potenzielle Probleme schon zu Beginn zu beheben.
  • Als Moderator:in des Workshops sollten Sie sich im Vorfeld mit der Technik und den Programmen vertraut machen.
  • In manchen Fällen empiehlt es sich, eine weitere Person zur Unterstützung dazu zu holen, welche die Technik betreut. So können Sie sich als Moderator*in komplett auf die Moderation des Workshops konzentrieren.
Möglicher Ablaufplan

Beispielhafter Ablaufplan

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