Methode: Kartenabfrage

Veranstaltungsformat Beschreibung

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Die Methode der Kartenabfrage ist eine der bekanntesten und beliebtesten Methoden zur Sammlung von Ideen und Wissen. Die Kartenabfrage startet mit einer Frage zu der die Teilnehmer:innen ihre Antworten auf Karten schreiben. Dies kann in Einzel- oder Kleingruppenarbeit geschehen. Nachdem die Teilnehmer:innen ihre Karten beschreiben haben, werden diese für alle sichtbar angepinnt. Während die Moderation die Karte anpinnt, kann die Autorin/ der Autor der Karte den Inhalt den restlichen Teilnehmer:innen erläutern. Die Moderation beginnt schon während des Anpinnen der Karten diese nach Themenkomplexen zu sortieren. Dabei hält sie immer wieder Rücksprache mit der Gruppe. Je nach Inhalt der Kartenabfrage können die einzelenen Karten noch gewichtet werden in dem sie durch die Teilnehmer:innen mit Klebepunkten versehen werden.

 

Veranstaltungsformat Details

Didaktische Empfehlungen
  • Digitale Umsetzung: In der digitalen Variante können die Teilnehmenden ihre Ideen und Aussagen auf einem Post-It in der Anwendung Pinnet schreiben. Die gesammelten Post-Its werden auf einer digitalen Pinnwand präsentiert und können dort geordnet werden. Ebenfalls können die Post-Its in Pinnet gewichtet werden.
Empfohlene Tools

Pinnet

Alternative Tools

Padlet

Tipps & Stolpersteine
  • Bei der Methode der Kartenabfrage sollten die Fragen möglichst klar formuliert sein, damit sie von allen Teilnehmer:innen verstanden werden. Darüberhinaus hat sich gezeigt, dass Fragen, die mit „Wie“, „Was“ oder „Welche“ beginnen am besten für die Kartenabfrage eigenen.
  • Bei manchen Gruppen und Themen empfiehlt es sich die Anzahl der Karten zu beschränken, um die Übersichtlichkeit nicht zu verlieren. Eine Pinnwand mit 100 Karten kann weder digital noch anaolg gut gehändelt werden.
  • Es empfiehlt sich nicht zu viele Kartenabfragen innerhalb eines Workshops oder Seminars einzubauen, da die Methode sonst sehr ermüdet. Nutzen sie in solchen Fällen lieber ander Methoden zusätzlich.
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