Fachtagung „Gegen den Hass“ – Ideologien der Ungleichwertigkeit und Gegenangebote der demokratischen Gesellschaft

! ABSAGE DER PRÄSENZVERANSTALTUNG !

Aufgrund der aktuellen Situation werden wir den Fachtag als Präsenzveranstaltung nicht durchführen können.
Bitte streichen Sie den Termin trotzdem noch nicht aus Ihrem Kalender - momentan eruieren wir Möglichkeiten, die Veranstaltung in einem digitalen Format (z.B. Livestream, Aufzeichnung o.ä.) durchzuführen. Sie werden bis zum 27. März diesbezüglich von uns hören.
Bleiben Sie gesund!

 

Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen.“
(Carolin Emcke in ihrem Essay „Gegen den Hass“, 2016)

In einer Zeit, in der polarisierte Debatten und fragmentierte Meinungen den politischen Diskurs bestimmen und die Nachrichten von Angriffen auf die pluralistische Gesellschaft alltäglich zu werden scheinen, verzeichnen auch menschenfeindliche Gruppierungen der extremen Rechten und des gewaltbereiten Salafismus besonders von jungen Menschen Zulauf.

Doch worin liegt der Reiz daran, sich solchen Gruppierungen anzuschließen und die Ideologien der Ungleichwertigkeit, die sie vertreten, zu übernehmen?
Und vor allem: Wie kann ein „Für Vielfalt“ als Grundsatz von Präventionsmaßnahmen für junge Menschen anschlussfähiger sein als hasserfüllte Grenzüberschreitungen?

Den Antworten auf diese Fragen möchten wir uns in unserer Fachtagung widmen:

Der Frage nach der Faszination sogenannter „extremistischer Erlebniswelten“ möchten wir mit Impulsvorträgen und in einer Podiumsdiskussion mit Fachleuten für Rechtsextremismus und gewaltbereiten Salafismus sowie einem Aussteiger aus der rechtsextremen Szene in der ersten Tageshälfte nachgehen.
Teilnehmer*innen: Felicia Köttler (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Köln), Prof. Dr. Stephan Bundschuh (HS Koblenz), Referentin (Wegweiser Köln), Christian E. Weißgerber (Autor & Aussteiger aus der Neonazi-Szene)

Im zweiten Teil werden Praxisvertreter*innen aus drei verschiedenen Programmen ihre Ansätze zur Demokratieerziehung vorstellen und zeigen, wie innovative primärpräventive Konzepte im Elementar- und Sekundarbereich sowie in der Offenen Jugendarbeit als Gegenangebote zu Hass und Gewalt wirken können.
Workshop 1: "Netzwerk Verstärker"
Workshop 2: "Spurhalten. Gerade. Jetzt!"
Workshop 3: Persona Dolls ®

Programm:
09:30 Uhr - Anmeldung
10:00 Uhr - Impulsvorträge
10:45 Uhr - Podiumsdiskussion mit anschließender Diskussion im Plenum
12:15 Uhr - Mittagspause
13:15 Uhr - Teil 1 der Workshop-Phase
14:45 Uhr - Kaffeepause
15:00 Uhr - Teil 2 der Workshop-Phase

Veranstaltungsort:
DJH Jugendherberge Köln-Riehl
An der Schanz 14
50735 Köln

Veranstaltungszeit:
Donnerstag, 2. April 2020 von 9:30 bis 17:00 Uhr

Anmeldung:
E-Mail mit Angabe des Namens und des gewünschten Workshops an demokratieleben@awo-koeln.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Einladung_Fachtagung_PfD Köln_02.04.2020

 

 

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